Bäuerliches Pferdeschlitten-Rennen
Rottach-Egern [SEFA] Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit. Das traditionelle Schlitten-Rennen konnte stattfinden und die Bauern ihre Rösser wieder richtig auf Trab bringen. Dieses traditionsreiche Rennen findet nur alle zwei Jahre statt. Der Sieger wurde neben dem "Schleiferl" mit einer Glocke belohnt.
Traumhafte Winteridylle in Rottach-Egern! Auf dem 400 Meter langen Renn-Oval auf der Ropferwiese, erklang am Sonntag um 13.00 Uhr die Startglocke. Oberländer, Haflinger, Traber und Ponys, eingeteilt in 2 Größen, bildeten je eine eigene Wertungsklasse. Es handelt sich bei der Veranstaltung um eine bäuerliche Tradition, die aber heute nicht nur von den traditionellen Arbeitspferden ausgetragen wird. Sowohl Traber als auch Ponys haben mittlerweile einen festen Platz.
Nach Jahrzehnten der Enthaltung feierte das traditionelle "Event" am 24. Januar 1988 seine Wiedergeburt auf der "Oswald -Wiese" in Hagrain und wurde auf Anhieb ein großer Erfolg. Wiehernde, schnaubende und dampfende Rösser, gelenkt von furchtlosen Frauen und Männern ziehen jedesmal zahlreiche Zuschauer in ihren Bann. Während der Rennen vermittelte der Moderator Bruno Six historische Hintergrundinformationen zu den Pferden, Schlitten und zur bayrischen Tradition. Trotz klirrender Kälte spielte die Rottacher Blaskapelle auf und die "Goaßlschnalzer" zeigten ihr Können in beeindruckender Weise. Auch für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. Der "Winter-Roßtag" von Rottach-Egern begeisterte Alt und Jung.




















































